St. Anna

Als Hauptpunkt der Altarinsel steht der gefäßförmige Tabernakelstein

Die schöne Kirche Sankt Anna ist eines der jüngsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Bamberg. Ein Besuch lohnt sich allemal, denn sie vermag moderne mit klassischem Kirchenbau zu verbinden. Sie finden die Kirche in der Heinkelmannstraße 1 in Bamberg. Genauso wie die Kirchen St. Heinrich und St. Kunigund, steht St. Anna im östlichen Stadtgebiet von Bamberg. Das östliche Gebiet Bambergs ist generell eher ein junges, das erst im 19. Jahrhundert besiedelt wurde. Deshalb wurde im Dezember 1969 ein Kirchenbauverein gegründet. Es dauerte etwas, bis ein Bauplatz gefunden wurde, aber dann lag es an der Pfarrei Maria Hilf den Bau der Kirche voran zu treiben. Bevor das Baugebiet erschlossen werden konnte, sorgten St. Gangolf und St. Heinrich für das Gebiet.

Der Beginn des Baus der St. Anna Kirche datiert sich auf dem 28. März 1978. Bereits ein Jahr später wurde die Kirche eingeweiht. Beim Bau wurden die Gegebenheiten der Zweiten Vatikanischen Konsil gewahrt. Im Jahre 1981 wurde die neue Kirche St. Anna zur Pfarrkirche der neuen Gemeinde im Osten von Bamberg.

Die Kirche Sankt Anna wurde nach modernen Stilrichtungen gebaut. Damit soll der Spagat zwischen dem heutigen hektischen Leben und dem ruhigen Mythos um eine Kirche geschaffen werden.

Sankt Anna besitzt einen Glockenturm mit vier verschiedenen Glocken, der frei steht. Die größte der Glocken heißt Anna-Glocke. Sie wiegt 21 Zentner. Die nachfolgend kleineren Glocken sind die Marien-Glocke mit 12 Zentnern, die Franziskus-Glocke mit 7 Zentnern und die kleinste der Glocken ist die Josefs-Glocke. Sie hat ein Gewicht von nur 5 Zentnern. Die Kirche Sankt Anna hat einen quadratischen Grundriss. Beim Bau wurden unverputzte rote Backsteine genutzt. Das verleiht dem Gebäude ein sehr industrielles Flair. Dazu tragen die drei Spitzgiebel des Daches bei. Der Eingang wird durch einen Steinernen Baum aufgeteilt. Seine Form gleicht einem Kreuz und im oberen Teil befindet sich eine Anna-Gruppe.

Die besonderen gläsernen Giebel wurden von der Bamberger Künstlerin Erika Bauer hergestellt. Beispielsweise zeigt das zum Süden gerichtete Fenster den Traum der Himmelsleiter von Jakob. Das Nordfenster zeigt Evangelistensymbole und in der Mitte wird die Bibelstelle vom brennenden Dornbusch dargestellt.

Im Inneren der Kirche sind die Sitzreihen im Halbkreis um den Altar angelegt. Tabernakel und Tafel des Kreuzwegs sind in Bronze gehalten. Der bronzene Kreuzweg ist ein Werk des Künstlers Klaus Backmund aus München. Der Tabernakel wird gekrönt von einem Strahlenkranz. Er steht für die sieben Sakramente. Der Taufstein wurde mit einer Osterleuchte aufgewertet.

Es gab bereits schon früher eine Kapelle in Bamberg, die der Heiligen Anna gewidmet war. Diese wurde aber 1812 abgerissen. Ein Abbild von ihr stand in Form einer Statue erst in der Gönningerkapelle, heute kann man sie in der Kirche St. Gangolf besichtigen.

Heinkelmannstraße 1
Bamberg 96050 BY DE
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Regelmäßige Gottesdienstzeiten Sonntag 9.00 Uhr - Eucharistiefeier Dienstag 18.30 Uhr - Abendmesse Freitag 9.00 Uhr - Gottesdienst 1. Dienstag des Monats 18.00 Uhr - Aussetzung des Allerheiligsten In der Fastenzeit: Freitag 18.30 Uhr - Kreuzwegandacht Mai Montag 18.30 Uhr - Maiandacht Mittwoch 18.30 Uhr - Maiandacht Oktober Montag 18.30 Uhr - Rosenkranz Mittwoch 18.30 Uhr - Rosenkranz